Gelesen: Muttertier – Eine Ansage von Birgit Kelle

Birgit Kelle bezieht Stellung für Hausfrau- und Muttersein gegen Genderwahn, Feministinnen, Politik, Wirtschaft und Teile der Gesellschaft

19.08.17

Freiburg / Basel / Walzbachtal-Jöhlingen - Als ein sehr lesenswertes Plädoyer für eine ganz normale Familie empfinden wir das neue Buch „Muttertier – Eine Ansage“ von Birgit Kelle; sie selbst ist vierfache Mutter, in Siebenbürgen/Rumänien geboren, Journalistin und Publizistin. Sie schreibt für zahlreiche Print- und Online-Medien, u.a. für den „Focus“ und „Die Welt“. Ihre beiden vorherigen Bücher „Dann mach doch die Bluse zu“ und „GenderGaga“ werden im Klappentext als Bestseller bezeichnet. Und in Muttertier legt sie jetzt noch einmal nach! Zunächst ein Video mit der Autorin zu ihrem letzten und dem neuen Buch

12 Kapitel und ein Vorwort mit dem Titel „Hört auf, uns zu befreien!“ machen deutlich, worum es der Autorin hier geht und worauf der Käufer und Leser des Buchs sich und/oder der/die Beschenkte sich einstellen sollten. „Bis zum letzten Atemzug“, „Was ist weiblich?“, „Kinderlose Mütter“, „Wie viel Kind braucht die Mutter?“, „Nimm endlich teil!“, „Wir Retro-Weibchen“, „Der Staat, dein Feind und Ausbeuter“, „Mutter-Ersatzstrukturen“, „<> war gestern“, „Früher war die Mutter sicher“, „Kontaktreiche Beziehungsarmut“ und „Weibliche Frauen“ sind die zwölf Überschriften die im Inhaltsverzeichnis aufgelistet sind und auf drei Seiten am Schluss werden unter Anmerkungen auch noch vertiefende Quellenangaben gemacht.
Die Autorin setzt sich kritisch mit den feministischen Forderungen auseinander, ihre Geschlechtsgenossinnen vom „Mythos“ Mutterglück befreien zu wollen, ihnen klar zu machen, dass sie sich von ihrem biologischen Erbe lösen müssten. Nach der Befreiung von den Männern müssten sich die Frauen jetzt noch von den Kindern befreien, damit es endlich losgehen könne mit der grenzenlosen Emanzipation, einer absoluten Freiheit. Soweit drei kurzgefasste Thesen der Autorin aus dem Vorwort, wie sie auf der ersten Textseite des Buches zu lesen sind.
Auf dem Klappentext schreibt die Autorin dazu „Sehen wir doch den Tatsachen ins Auge: Man wollte uns nie befreien, man wollte uns einfach nur in ein neues Leben führen. Von verheiratet zu unabhängig. Sagen wir besser: Allein. Von Familie zu berufstätig. Sagen wir besser: Beziehungslos. Von Mutter zu kinderlos. Sagen wir besser: Spurenlos. Von weiblich u geschlechtslos. Sagen wir besser: Seelenlos.“
Neben den Feministinnen hat sie auch Wirtschaft und Politik im Visier und behauptet, dass beide die Mütter gerne möglichst schnell und lange im Arbeitsprozess halten wollten und führt zahlreiche Beispiele an bis hin zu der Vision, dass das unbezahlte Mutter- und Hausfrausein irgendwann sogar als Schwarzarbeit angesehen werden könne. Sicher provokant, aber so wie die Autorin es herleitet folgerichtig und in die gesellschaftlichen Entwicklungen von 24-h-Kitas, Pflegeeltern, Ehe für alle, frühkindliche Sexualerziehung, Gleichstellungsbeauftragten und Super-Nanny bis zu anderen vielen heute unsinnig anmutenden Entwicklungen. Was hier an abschreckenden Beispielen und Szeneverhalten berichtet und belegt wird, schreckt ab und liest sich doch wie ein Plädoyer für die Familie von Mutter, Vater und Kind/ern …
Und das was als volkswirtschaftlicher Schaden am Ende einer Befreiung von den Kindern stünde, dass nämlich unsere Sozialkassen mangels neuer Rentenzahler kollabieren würden, klingt hier nur an, dürfte aber allen verantwortungsbewussten Politikentscheidern und Wirtschaftsfachleuten klar sein – ohne eine Kontinuität an nachwachsenden Steuern zahlenden Arbeitskräften würde es in unserem Land bald erhebliche Einschnitte in den sozialen Sicherungssystemen geben und das würde ganz sicher den sozialen Frieden in diesem Land stärker bedrohen als aktuell die Flüchtlingsproblematik!
Dass es der vierfachen Mutter aber nicht um den finanziellen und wirtschaftlichen Aspekt geht, macht Autorin Kelle sehr deutlich. Hier ein besonders einprägsames Beispiel: Mittags beim Essen von der Jüngsten gefragt, ob sie denn auch Wunschkind sei, weil ihre beste Freundin sich damit vor ihr gebrüstet hatte. Die Antwort der Mutter vor allen vier Kindern liest sich im Buch so: „Nein. Wir haben euch nicht vorher geplant, und ihr wart nicht auf Wunsch bestellt. Aber wir haben uns trotzdem über jeden Einzelnen von euch gefreut.“
Wen das Thema und die gesellschaftliche Diskussion interessiert, wird hier viele Argumente bekommen und deshalb lautet
Unser Familienklick-Urteil: Sehr empfehlenswert!
Muttertier – Eine Ansage von Birgit Kelle
239 Seiten, gebunden
Verlag Fontis Brunnen Basel, 2017
ISBN 978-3-03848-124-9
Euro 20 [D], Euro 20,60 [A], ChF 28 (unverbindliche Preisempfehlung

Wer jetzt neugierig geworden ist, kann das Buch in der Buchhandlung seines Vertrauens kaufen oder direkt hier hier online Muttertier: Eine Ansage als Buch oder elektronisch für den Kindle Muttertier: Eine Ansage. Mehr zum Buch hier auf unserem Facebookkanal, bei Twitter und auf Google+.









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