Ausflugstipp für die ganze Familie

Unimog Museum Gaggenau bei Rastatt und Karlsruhe mit Dauerausstellung, wechselnden Sonderausstellungen und dem Unimog-Parcours

02.12.16

10 Jahre als ist das Unimog Museum in Gaggenau in diesem Jahr geworden und seit dem letzten November Sonntag läuft dort eine neue Ausstellung zur Automobilgeschichte des Murgtals mit dem Titel „Vom Orientexpress bis zum Unimog“. Bis zum 23. April 2017 ist sie geöffnet, dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr. Wenn ein Feiertag auf einen Montag fällt, ist dann das Unimog-Museum auch geöffnet. Und hier für alle, die sich einen Ausflug dorthin vorstellen können die Öffnungszeiten an Weihnachten 2016: Heiligabend bleibt das Museum geschlossen, aber am 25. und 26. Dezember ist es von jeweils 10 bis 17 Uhr geöffnet!

Zu sehen ist im Museum die Geschichte des Unimogs; der Name steht für Universal Motorgerät und war zunächst als ein Schlepper für die Landwirtschaft gedacht, aber es ergaben sich schnell weitere Einsatzmöglichkeiten, etwa in der Stadtreinigung und im Straßendienst und dazu bekam der Unimog auch eine feste Fahrerkabine aus Metall. Seine Geburt jährte sich in diesem Jahr bereits zum 70. Mal und so hat das Museum neben seinem 10jährigen bestehen auch den 70. Geburtstag seines Namensgebers gefeiert, der früher in Gaggenau gefertigt wurde und heute im riesigen Mercedes-Benz LKW-Werk in Wörth hinter Karlsruhe vom Band läuft.

Als Militärfahrzeug, im Straßendienst und auf Baustellen ist er weiter im Einsatz und Museumsbesucher haben die Chance, auch gegen eine Gebühr selbst die Geländegängigkeit direkt neben dem Ausstellungssaal auf dem Außenparcour mit Steigungen, schrägen Fahrbahnen, Matsch und anderem Untergrund sowie auf zwei kleinen steilen Brücken selbst zu erleben als Beifahrer.

Begeisternde Mitfahrt im Unimog über den Unimog-Parcours
Ich bin bei meinem Besuch mit Thorsten Taistra, Jahrgang 1963 und einem Unimog U4000 mit Doppelkabine über diesen Gelände- und Steigungsparcour gefahren. Habe mich natürlich angeschnallt und meine Kamera auch gut festgehalten und mich immer sicher gefühlt. Auf unserem Facebookfenster gibt es dazu und zum Museum selbst ein Fotoalbum mit diesem Link.

Herr Taistra ist Berufskraftfahrer, fährt beruflich einen 40-Tonner bei der Karlsruher Spedition Transneu und sitzt meist in einem Actros: Ebenfalls ein Mercedes-Benz und auch, wie die Unimogs heute in Wörth gebaut. Seine achtjährige Tochter Julia hat mit ihrer vom Onkel übernommenen Begeisterung für den Unimog den eigenen Papa auch dazu gebracht und er ist heute ehrenamtlicher Mitarbeiter des Museums und Mitglied im Unimog-Museum e.V.; ein- bis zweimal im Monat hat er Dienst, aber seiner Tochter fährt er den Unimog auf dem Gelände viel zu „zahm“! Sie fährt da doch lieber mit Hermann, der meist donnerstags und sonntags Dienst hat und hat da deutlich mehr Spaß. Die Kolleginnen und Kollegen des Museums lieben die kleine Unimog-Enthusiastin aber auch weil sie gerne anfasst, wo sie kann und auch nicht davor zurückschreckt, auch mal einen Lappen oder den Besen in die Hand zu nehmen. Ihr Lieblingsunimog ist Paulchen, ein früherer Militärunimog aus der Schweiz der von seiner Besitzerin liebevoll instand gehalten wird und als es um die neue Farbe ging in einem coolen Rosa gestrichen wurde. Die Männer sind meist schockiert, Mütter und Töchter aber begeistert und deshalb auch gerne im Unimog-Museum.

Neues Modell U 4023 für Parcours-Fahrten wurde übergeben
Wie in dem Fotoalbum auf Facebook zu diesem Beitrag auch zu sehen ist, wurde dem Museum in diesen Tagen von Mercedes Benz ein neuerer Unimog U 4023 für den Parcours übergeben. Sobald die noch notwendigen Adaptierungen in der hauseigenen Werkstatt erledigt sind, kommt er noch vor Weihnachten in den Fuhrpark und wird ein neues Unimog-Fahrgefühl für die Teilnehmer der Parcours-Mitfahrten sein. Museumsleiterin Knoop gab uns im Gespräch zu verstehen, dass sie in den kommenden Tagen und auf jeden Fall vor Weihnachten damit rechnet!

Es gibt eine Spielecke, viele Modelle, auch zum Kaufen und in verschiedenen Preisklassen. Hinzu kommen zu den Ausstellungen der letzten Jahre auch jeweils Sondermodelle, die jetzt zum günstigen Preis von Euro 250,- im Paket in kleiner Restauflage zu kaufen sind oder vielleicht inzwischen waren. An der Vitrine stand – Nur noch 9 komplette Sets … Wer weniger ausgeben will, dem empfehle ich das Wiking-Sondermodell der aktuellen Ausstellung – ein Mercedes L6600 Langhauben-LKW mit dem Unimog 411 mit Faltverdeck im Huckepack und dem Schild „– Unimog – aus Gaggenau“ auf der Pritsche. Preis Euro 29,90 und eine klar limitierte Auflage von 1.000 Exemplaren.

Die aktuelle Sonderausstellung noch bis zum 23. April 2017
Vom Orientexpress bis zum Unimog – Automobilgeschichte im Murgtal

Seit 122 Jahren werden im Murgtal Automobile gebaut, das macht Gaggenau zum ältesten noch produzierenden Standort der Welt. Die Ausstellung erzählt die Geschichte der Autoproduktion von 1895 bis 1951, präsentiert einige der ältesten erhaltenen Fahrzeuge, porträtiert Pioniere des Automobilbaus und die ersten „Helden der Straße“ und schlägt mit dem 180 Dyna von Veritas ein wenig bekanntes Kapitel deutscher Automobilgeschichte auf: Automobile Schönheit aus Mittelbaden!

Liebevoll arrangierte Exponate, toll recherchierte Texte und erstaunliche Anekdoten, die Museumsleiterin Hildegaard Knoop bei einer persönlichen Führung zu erzählen weiß. Sie und ihre ehrenamtlichen Helfer liebe ihre Unimogs, leben diese Begeisterung und wissen das auch zu vermitteln.

Unimog-Museum
An der B462, Ausfahrt Schloss Rotenfeld
76571 Gaggenau
Tel. 07225 / 98131-0
Geöffnet: Di-So 10 bis 17 Uhr (Weihnachten 2016: 24.12. geschlossen, aber 25. Und 26.12. geöffnet!)
Preise:
Eintritt Museum:
Erw. Euro 4,90, erm. Euro 3,90, Familienticket Euro 11,90
Unimog-Parcours: Erw. Euro 6,50, erm. Euro 5,50, Kinder von 3 bis unter 6 Jahre frei, Familienticket (1-2 Erwachsene und 1-3 Kinder) Euro 15

Mehr Informationen auch im Internet unter www.unimog-museum.com; Bilder aus dem Museum, die Modelle und Eindrücke des Unimog-Parcours zeigen wir auf unserem Facebookfenster.








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