Beach Soccer, Fußballtennis und Co. – ungewöhnliche Fußball-Abwandlungen zum Kinostart von Teufelskicker
11.03.10
Frankfurt am Main / Berlin / Marbach am Neckar - In Teufelskicker (Kinostart: am heutigen 11. März) rast die Rooftop-Gang mit coolen Parkour-Einlagen durch die Stadt: Salti schlagend überwinden sie jede Mauer, kicken den Fußball mit waghalsigen Stunts und spektakulären Pässen durch die engen Gassen und zeigen den Passanten, was echter Streetsoccer ist. Familienklick zeigt einen Videotrailer.
Fußballspielen kann man eigentlich immer und überall – ob nun auf dem grünen Rasen, auf der Straße oder am Strand. Doch nicht immer, wenn irgendwo ein Ball mit dem Fuß getreten wird, heißt das Ganze auch Fußball. Und manchmal muss das Runde noch nicht mal ins Eckige. Wir haben für Euch einige der ungewöhnlichsten Fußball-Abwandlungen zusammengestellt.
Sepak Takraw Obwohl alle europäischen Turniere im Sepak Takraw bisher vom deutschen Nationalteam beherrscht wurden, ist die Mixtur aus Volleyball, Badminton und Fußball hierzulande noch weitestgehend unbekannt. Vor allem in Südostasien erfreut sich das Spiel mit dem früher aus Rattan geflochtenen, heute aus Kunststoff gefertigten charakteristischen Ball mit 12 Löchern jedoch großer Beliebtheit.
Zwei Teams mit je 3 Spielern stehen sich dabei auf einem ca. 13 Meter langen und 6 Meter breiten Feld, in dessen Mitte ein Netz gespannt ist, gegenüber. Ziel ist es, den Ball nach maximal drei Berührungen mit Kopf, Brust oder Bein auf den Boden der gegnerischen Hälfte zu schmettern. Gespielt wird, bis ein Team 21 Punkte erzielt hat. Da das Netz mit ungefähr 1,5 Metern vergleichsweise hoch angebracht ist und Schmetterbälle nur mit Sprung-Kicks druckvoll zum Gegner gespielt werden können, bekommen die Zuschauer beim Sepak Takraw akrobatische Einlagen am laufenden Band geboten.
Motoball Für alle, die sich bei ihrem Lieblingssport nicht zwischen Fußball und Motorradfahren entscheiden können, gibt es Motoball. Da die Kombination aus flotten Zweirädern und 1,2 Kilogramm schwerem Ball aber nicht ganz ungefährlich ist, besteht hier natürlich Helmpflicht!
Die beiden Torwarte fallen gegenüber den insgesamt 16 motorisierten Feldspielern etwas aus der Reihe – sie sind nämlich ausschließlich zu Fuß unterwegs. Im Duell Mensch gegen Maschine haben sie immerhin einen großen Vorteil: Während des Spiels kann ihnen nicht plötzlich der Sprit ausgehen. Seit Mitte der Neunziger Jahre kommt bei den offiziellen Europameisterschaften nur selten jemand an der russischen Motoball-Mannschaft vorbei.
Beach Soccer Zwei Mannschaften bestehend aus je vier Feldspielern und einem Torwart treten treten am Strand oder auf einem aufgeschütteten Sanduntergrund gegeneinander an. Gespielt wird barfuß – Schuhe und Schienbeinschoner dürfen dabei nicht getragen werden. Ebenso gibt es kein Abseits und bei Freistößen ist das Aufstellen einer Mauer verboten.
Die seit 1995 ausgetragenen Beach-Soccer-Weltmeisterschaften, wurden bisher meist von den brasilianischen Teams dominiert. Auf europäischem Sand geben Portugal und Spanien den Ton an.
Fußballtennis Den meisten dürfte Fußballtennis nur als Übungseinheit beim Training für das „richtige“ Fußballspiel bekannt sein. Tatsächlich handelt es sich dabei aber um eine eigenständige Sportart mit eigenem Weltverband. Spiele können im 1-gegen-1, 2-gegen-2 oder 3-gegen-3 ausgetragen werden. Die Kontrahenten begegnen sich auf einem ca. 8x13 (im Einzel) bzw. 8x18 Meter großen Spielfeld, das durch ein 100 bis 110 cm hohes Netz geteilt ist.
Je nach Spieleranzahl darf eine Mannschaft den Ball vor dem Zurückspielen ins gegnerische Feld ein- bis zweimal auf dem Boden aufkommen lassen und zwei- bis dreimal mit dem Körper berühren. Arme und Hände sind dabei tabu. Jeder Ballwechsel wird – wie beim Tennis – mit einem Aufschlag von der Grundlinie eröffnet. Übrigens: Man geht davon aus, dass Fußballtennis in der 20er Jahren von den Fußballern des tschechischen Klubs Slavia Prag erfunden wurde.
Darum geht’s in TEUFELSKICKER Ein Schatten huscht über die Dächer der Stadt. Mit coolen Parkour-Einlagen rast die Rooftop-Gang durch die Stadt: Sie dribbeln mit dem Ball über Mauern, durch enge Gassen, vollführen spektakuläre Stunts und zeigen den Passanten, was echter Streetsoccer ist. Moritz (Henry Horn) sitzt im Klassenzimmer und traut seinen Augen kaum, als Alex (Dario Barbanti), der Anführer der Gang, sich lautlos durch das Fenster in den Schulraum schwingt. Vielleicht gibt es ja doch noch Hoffnung! Denn nachdem Moritz’ Eltern (Diana Amft und Benno Fürmann) sich getrennt hatten, musste Moritz mit seiner Mutter zu dem grummeligen Großvater Rudi (Reiner Schöne) ziehen. Ausgerechnet! Neue Stadt und ein echt schwerer Start. Der einzige Fußballverein der Stadt lässt ihn böse abblitzen – für den Fußballbegeisterten Moritz ist ein Leben ohne Fußball kein Leben. Aber Aufgeben gibt’s nicht! Auf dem Pausenhof macht Moritz ein Team klar: die coole Rooftop-Gang, Catrina (Cosima Henman), die – Mädchen hin oder her – jeden Elfmeter versenken kann, Niko (Sammy Scheuritzel), die Brüder Mehmet (Yassine Gourar) und Enes (Kaan Aydogdu). Als Teufelskicker mischen sie ab sofort die Bolzplätze der Stadt auf und sorgen beim Pokalturnier für jede Menge Aufregung. Dem können sich nicht mal die Erwachsenen entziehen: Großvater Rudi, der eigentlich doch ganz in Ordnung ist, übernimmt die Position des Fußballcoach der Teufelskicker. Dass er dabei wieder auf seinen Erzrivalen Rothkirch (Armin Rohde) trifft, kommt ihm gerade recht. Selbst Moritz’ Eltern, die schwer unter der Trennung leiden und sich in letzter Zeit ganz schön tollpatschig verhalten haben, treffen auf dem Fußballplatz zusammen. Schon vor dem Anpfiff liegen die Nerven blank, das größte Abenteuer von Moritz und den Teufelskickern nimmt eben erst seinen Lauf ...
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