didacta-Auftritt von Autostadt und Haus der kleinen Forscher
Gemeinsame Weiterbildungsangebote für Pädagogen zur Technischen Frühbildung im März in Köln
19.02.10
Berlin / Wolfsburg / Köln / Marbach am Neckar - Mit einem gemeinsamen Programm zur Technischen Frühbildung präsentieren sich die Autostadt in Wolfsburg und die Stiftung "Haus der kleinen Forscher" bei der diesjährigen Bildungsmesse didacta. Europas größte Fachmesse für Lehrkräfte und Pädagogen aller Bildungsbereiche findet vom 16. bis zum 20. März 2010 in Köln statt.
Auf dem Stand der Autostadt finden Workshops für Erzieherinnen und Grundschullehrer statt, die sie darauf vorbereiten, kleinen Kindern altersgerecht das Thema Strom zu vermitteln. Im Sinne des Lebenslangen Lernens widmet sich die Autostadt bei der didacta darüber hinaus den Themen Schule und Erwachsenenbildung.
Wie Elektrizität funktioniert, können bereits Kinder im Kita-Alter verstehen, wenn sie das Thema mit Materialien aus ihrer alltäglichen Lebenswelt selbst erforschen. Diesen Ansatz verfolgen die Autostadt in Wolfsburg und das Haus der kleinen Forscher mit ihren pädagogischen Angeboten bei der didacta 2010. Auf dem Stand der Autostadt (Halle 6.1, C50/D51) bieten beide Institutionen Coachings und Mitmach-Experimente zum Thema Strom an, die sie eigens für Erzieherinnen und Grundschullehrkräfte konzipiert haben. Ziel ist es, das Interesse von Mädchen und Jungen an technischen und naturwissenschaftlichen Phänomenen im frühen Alter zu fördern und Pädagogen im Bereich der Technischen Frühbildung fortzubilden.
"Wir zeigen Erzieherinnen und Grundschulpädagogen, auf welche Weise sie mit einfachen Mitteln den Lebensweltbezug der Kinder herstellen und ihnen spielerisch, aber auch realitätsnah vermitteln können, wie Elektrizität funktioniert", erklärt Dr. Michael Pries, Leiter der Inszenierten Bildung, der pädagogischen Fachabteilung der Autostadt. Als außerschulischer Lernort hat die Autostadt gemeinsam mit dem "Haus der kleinen Forscher" und anderen Einrichtungen ein lokales Netzwerk aufgebaut, um Technische Frühbildung in Wolfsburger Kindertagesstätten zu verankern. In diesem Rahmen führt sie sowohl Weiterbildungsmaßnahmen für Erzieherinnen als auch Workshops für Kinder durch. "Der gemeinsame Auftritt auf der didacta ist eine Fortführung unserer Kooperation, nachdem das ,Haus der kleinen Forscher' bereits im vergangenen Jahr seine rund 400 bundesweit eingesetzten Trainer in der Autostadt ausgebildet hat. Mit unserem pädagogischen Vermittlungsansatz ergänzen wir die strategischen Ziele der Stiftung, Kindern einen einfachen Zugang zu naturwissenschaftlichen und technischen Themen zu ermöglichen", sagt Dr. Michael Pries.
"Durch ihre Beobachtungen und Fragen finden Mädchen und Jungen mit Experimenten des ,Hauses der kleinen Forscher' schon in der Kita Freude an naturwissenschaftlichen Phänomenen. Wir freuen uns sehr, damit bereits in rund 10.000 Kitas deutschlandweit den Bildungsbereich MINT in ihrer Frühbildung verankert haben", erklärt Dr. Peter Rösner, Geschäftsführer der Stiftung "Haus der kleinen Forscher".
Über die Stiftung Haus der kleinen ForscherDie Stiftung "Haus der kleinen Forscher" mit Sitz in Berlin fördert bundesweit spielerisch die Begeisterung drei- bis sechsjähriger Mädchen und Jungen für Naturwissenschaften und Technik. Die Stiftung bildet Erzieherinnen und Erzieher über lokale Netzwerke weiter, stellt ihnen Arbeitsmaterialien zur Verfügung und bietet umfangreiche Informationen im Internet (www.haus-der-kleinen-forscher.de).
Die Stiftung "Haus der kleinen Forscher" gründete sich auf Initiative der Helmholtz-Gemeinschaft, von McKinsey & Company, der Siemens Stiftung und der Dietmar Hopp Stiftung. Gefördert wird die bundesweite Ausbreitung ihrer Angebote vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.
Mher zu den Initiatoren der StiftungAktive Nachwuchsförderung in allen Lebensphasen ist ein zentrales Ziel der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren. Dazu gehört zum Beispiel eine strukturierte Doktorandenausbildung, das Programm der Helmholtz-Nachwuchsgruppen oder die Helmholtz-Akademie für Führungskräfte. Die Gemeinschaft betreibt bereits 23 Schülerlabore, die jedes Jahr rund 45.000 Schülerinnen und Schüler nutzen. Mit der Stiftung "Haus der kleinen Forscher" fördert die Helmholtz-Gemeinschaft frühkindliche Bildung im naturwissenschaftlichen Bereich.
Die internationale Unternehmensberatung McKinsey & Company engagiert sich seit 2001 für ein besseres Bildungssystem in Deutschland. Dafür gründete das Unternehmen die Initiative "McKinsey bildet.", deren Arbeitsschwerpunkt seit 2005 die frühkindliche Bildung ist. McKinsey fordert ein Milliardenprogramm für eine bessere Betreuung und Bildung von Kindern im Vorschulalter, mehr Chancengerechtigkeit sowie eine Höherqualifizierung von Erzieherinnen und Erziehern.
Mit der Unterstützung des "Hauses der kleinen Forscher" möchte die Siemens Stiftung Kindern den spielerischen Zugang zu Phänomenen und Zusammenhängen aus Naturwissenschaft und Technik ermöglichen. Damit setzt sie die Tradition der Siemens AG fort, sich stark im Bereich Bildung zu engagieren und gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen.
Benannt nach dem Gründer des Software-Konzerns SAP, ist die Dietmar Hopp Stiftung gGmbH eine der größten Privatstiftungen in Europa. Seit 1995 spendete sie insgesamt fast 200 Millionen Euro für gemeinnützige Zwecke. Im Mittelpunkt der Förderung stehen die Bereiche Medizin, Soziales, Sport und Bildung.
Mehr Informationen unter
www.autostadt.de,
http://twitter.com/autostadt und
www.haus-der-kleinen-forscher.de