Earth Water Deutschland gegründet

Verkaufserlöse fließen in soziale Projekte für sauberes Wasser in Entwicklungsländern

17.09.09

Detmold / Bielefeld / Düsseldorf / Marbach am Neckar - Soziale Verantwortung beim Einkaufen leben. Das wird es in Kürze im Supermarkt geben und das Geld fließt in Trinkwasserprojekte in Entwicklungsländern. Familienklick.de wird sie weiter informieren.

Mit einem einzigartigen und für den deutschen Markt völlig neuartigen Konzept des Social Business startet in diesen Tagen die EARTH WATER Deutschland GmbH. Die Grundidee ist so simpel wie überzeugend: Gemeinsam mit Partnern will EARTH WATER mit den Erlösen aus dem Verkauf nachhaltiger Produkte Projekte fördern, die eines der massivsten sozialen Probleme unserer Zeit, die Versorgung mit sauberem Wasser in den so genannten Entwicklungsländern, adressieren. An den Start geht EARTH WATER zunächst in geplanter Kooperation mit dem Teutoburger Mineralbrunnen und einem ersten gemeinsamen Wasser-Produkt.

Für Firmengründer Hans van Ingen Schenau ist die Zeit für dieses ursprünglich aus Kanada stammende Konzept mehr als reif. „Gerade die Wirtschaftskrise hat gezeigt, dass ohne soziales und ökologisches Engagement das Ungleichgewicht in der Welt immer größer werden wird“, erklärt er seine Beweggründe. „Die Idee, mit dem Kauf von Produkten ein solches Engagement zu vereinfachen, passt zu allen Nachhaltigkeits-Überlegungen unserer Zeit.“ Das bestätigt auch die erst kürzlich erschienen Trendstudie 2009 der Otto Group. Danach steigt das Verlangen der Konsumenten nach solchen Produkten und Produzenten, die nachweisbar globale Verantwortung ernst nehmen und für Fair Play stehen. Kein Wunder, dass das Konzept inzwischen weltweit populäre Fürsprecher, wie den amerikanischen Ex-Vize-Präsidenten Al Gore, für sich gewinnen konnte.

„Für Deutschland ist ein solcher Ansatz noch relativ neu“, erklärt van Ingen Schenau. „Aber die Idee, über den eigenen Konsum Gutes zu tun, passt nicht nur in die Zeit, sondern ermöglicht es jedem, quasi en passant Gutes zu tun.“ Sehr transparent will das Unternehmen künftig auf seiner Webseite darstellen, welche Erlöse erzielt werden und wie die Gelder zu welchen Anteilen in welche Projekte fließen. „Nur so“, ist van Ingen Schenau überzeugt, „kann einer solcher Ansatz funktionieren.“ Man wolle helfen helfen, erklärt er.

Um den hohen sozialen Ansprüchen, die Spender in der Regel mit solchen Ansätzen verbinden, genügen zu können, hat das junge Unternehmen sich bereits zum Start professionelle Hilfsorganisationen als Partner an Bord geholt. So ist der World Wide Fund For Nature (WWF), eine der größten und erfahrensten Naturschutzorganisationen der Welt, als Senior-Social-Partner ebenso mit dabei wie Opportunity International, eine christlich motivierte Organisation, die die Mikrofinanzierung in zahlreichen Staaten Lateinamerikas, Asiens und Afrikas organisiert und die Akvo Foundation, eine unabhängige, nicht gewinnorientierte Organisation, die konkrete Wasser- und Sanitärprojekte koordiniert, durchführt und dokumentiert. „Für die Erreichung unserer Ziele sind diese seriösen und bekannten Organisation unverzichtbar“, betont van Ingen Schenau.

Gemeinsam mit dem Teutoburger Mineralbrunnen (Marke: Christinen) präsentiert EARTH WATER jetzt sein erstes Produkt: das EARTH WATER Mineralwasser – weitere Wasser sollen in Kürze folgen. Das Gütersloher Familienunternehmen Gehring-Bunte Getränke Industrie GmbH & Co.KG füllt seit mehr als 40 Jahren Mineralwasser und Erfrischungsgetränke ab und gilt mit seinem Verpackungsansatz als eines der innovativsten der Branche. „Für uns war klar, dass unser erstes eigenes Produkt ein natürliches Mineralwasser sein würde“, kommentiert van Ingen Schenau die Unternehmensentscheidung. „Unabhängig von der natürlichen Verbindung eines Mineralwassers zu Trinkwasser-Projekten ist dieser Markt ein attraktiver Wachstumsmarkt mit sehr guten Entwicklungsperspektiven.“

Weitere Produkte sollen schnell folgen. Einzige Bedingung: Die Waren, die das EARTH WATER-Label quasi als Gütesiegel tragen werden, müssen nachhaltigen Kriterien entsprechen. Dafür wird das Unternehmen einen transparenten, objektiv nachprüfbaren Kriterienkatalog entwickeln, der diese Produkte genau „unter die Lupe“ nehmen wird.

Mehr Informationen unter www.earth‐water.info








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