Kinderwagentest führt zu Produktionsänderung bei Brio
Brio reagiert auf Testurteil zum Brio Go von Stiftung Warentest - Gurtpolster können beim Fachhändler getauscht werden
24.09.09
Schwabach / München / Marbach am Neckar - Brio hat bereits auf den vor vier Wochen in der noch aktuellen Ausgabe Test 9/09 der Stiftung Warentest erschienenen Beitrag „Die Branche schläft – Kinderwagen“ reagiert und die Produktion der Gurtpolster umgestellt und liefert auch unbedenkliche Gurtpolster über die Fachhändler im Austausch.
Im Rahmen des Kinderwagentests in der Zeitschrift Test von der Stiftung Warentest (Ausgabe 09/2009, Familienklick.de
berichtete.) wurde auch der Sport- und Kinderwagen Brio Go geprüft. Dabei wurde in den Polsterstreifen des Gurtsystems beim Brio Go Sportwagen der umstrittene Inhaltsstoff PAK (Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe) nachgewiesen.
Obwohl PAK von der EU nicht als verbotene Substanz im Bereich Kinderwagen und -spielwaren eingestuft wird, nimmt der schwedische Kinderwagen-Hersteller Brio das Urteil der Stiftung Warentest sehr ernst und hat infolge dessen die Produktion des Gurtsystems zum BRIO Go Sportwagen umgestellt. Besorgten Eltern bietet Brio damit eine einfache Lösung: In Kürze liegen für sie PAK-freie Gurtpolsterungen beim Fachhändler kostenlos zum Austausch bereit. Bis zum Eintreffen der neuen Polster können Eltern auch die älteren Polsterstreifen abnehmen; es ist nicht nötig, den Gurt komplett zu entfernen.
Der PAK-Wert im Polsterstreifen des Gurtsystems war nach Auskunft von Stiftung Warentest der einzige bemängelte Wert am Kinder- und Sportwagen Brio Go, der schließlich zur extremen Abwertung des gesamten Kinderwagensystems führte. Die feste Wanne und die Babyautoschale des Brio Go sowie auch das gesamte getestete Brio Go-Zubehör sind dagegen nachweislich frei von jeglichen Schadstoffen.
Bei allen weiteren geprüften Kriterien des Kinderwagentests schnitt der Brio Go bei weitem besser ab als die meisten anderen Wagen – gerade in Hinblick auf die kindgerechte Gestaltung und Handhabung. In punkto Sicherheit und Haltbarkeit hat BRIO Go sogar die Bestnote (2,4) erhalten. Zusammenfassend lässt sich festhalten: Bei gleicher Gewichtung aller Einzelurteile hätte der BRIO Go im Test der Stiftung Warentest die Note 2,8 erhalten. Eltern, die sich für einen Brio Go Kinderwagen entscheiden, erhalten somit einen zuverlässigen, sicheren und hochfunktionalen Wagen.
Über BrioDie Geschichte von Brio beginnt im Jahr 1884 mit dem Korbflechter Ivar Bengtsson. Mit der Holzeisenbahn und anderem Holzspielzeug, wie etwa dem Clown aus den farbigen Holzscheiben ist es seit Jahrzehnten in vielen Kinderzimmern vertreten.
Heute ist Brio ein internationales Unternehmen, das die Marken Brio, Alga, Simo und Carena vereint. Seit dem 1. Januar 2009 untergliedert sich das Portfolio von Brio in die zwei Produktbereiche Brio Toy und Brio Baby. Einen separaten Zweig im Unternehmen bilden die Franchise Business Brio Partner, überwiegend vertreten in Norwegen.
Brio Toy umfasst das Sortiment und den Vertrieb von Spielwaren für den nordeuropäischen Raum, darunter auch Spielwaren von Scanditoy. Die Produkte für die Marken Brio und Alga werden von Brio in Schweden entwickelt, ihre Herstellung wird von Subunternehmern übernommen und von Brio über den Fachhandel vertrieben.
Brio Baby entwickelt, produziert und vertreibt Kinderwagen, Sportwagen, dazu gehöriges Zubehör, Babyautoschalen und Kindermöbel.
Mehr Informationen finden Sie im Internet unter
www.brio.de; der ausführliche Test findet sich in der September-Ausgabe der Zeitschrift test und im Internet unter
www.test.de/kinderwagen.