Dreigliedriges Schulsystem muss erhalten werden
Jung-Philologen-Vorsitzender Di Fuccia: „Vorschläge der Schüler Union richtig“
13.11.06
Gesamtschule, Kooperative Schule - die Versuche, unser dreigliedriges Schulsystem durch anderes zu ersteztzen waren schon immer vielfältig. Die föderative Kultushoheit der Länder hat bisher deratiges flächendeckend verhindern können. Aber in der großen Koalition tut sich vieles und so haben sich am Wochenende die Schüler Union und heute die Jungen Philologen dazu zu Wort gemeldet und für den Erhalt des Dreigliedrigen Schulsystems plädiert.
Die Jungen Philologen im Deutschen Philologenverband unterstützen nachdrücklich die Position der Schüler Union, das dreigliedrige Schulsystem in Deutschland langfristig zu erhalten und nicht kurzfristigen politischen Überlegungen zu opfern. Die Schüler Union hatte im Vorfeld ihrer Bundesschülertagung am vergangenen Wochenende gefordert, die CDU solle ihre eigenen Interessen nicht zugunsten der Macht verkaufen.
„Die Schüler Union hat völlig Recht: Mit ideologischen Strukturdebatten kann man Schule nicht besser machen! Die Politik muss anerkennen, dass Schüler und Lehrer diejenigen sind, die die Schule aus ihrer täglichen Erfahrung am besten kennen. Daher wissen sie auch am besten, was eine gute Schule ausmacht. Dass nun gerade die Schüler den Wert des dreigliedrigen Schulsystems betonen, muss für die Politik richtungweisend sein“, so David-Samuel Di Fuccia, Vorsitzender der Jungen Philologen am Montag in Berlin .
Die Jungen Philologen fordern daher, statt fruchtloser Strukturdebatten in Zukunft endlich wieder die wichtigen Qualitätsfragen in den Mittelpunkt politischen Handelns zu stellen.
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